Sa 28. Apr 2018, 12:03
Moin,
schließe mich den Ausführungen von Darius an, so würde ich es
ebenfalls machen.
Wenn Du den alten Gleichrichter mit zu Conrad nimmst, dann sage
denen aber, dass es ein Selengleichrichter ist, wenn die den messen
wollen, kein Silizium! Bei dem Selengleichrichter ist die Durchlassspannung
ca. 0,1V weniger. Das sollte sich aber mit einem Siliziumgleichrichter
(Selen haben die garantiert nicht mehr) nicht negativ auswirken, das
macht den Kohl nicht fett.
Noch ein Tipp: Wenn Du die Dioden eines Gleichrichters checken möchtest,
dann ist eine Widerstandsmessung eigentlich trügerisch, auf jeden Fall
nur Hauruck! Besser ist es, die Durchlassspannung der Diode in
Durchlassrichtung zu prüfen, und anders rum auch. Das geht bei einem
Multimeter meistens so, dass Du auf Pieptest stellst, und dann eine
Funktionstaste drückst, so dass die Diodenprüffunktion scharf wird.
Dann wird Dir der Spannungsabfall über dem Messobjekt angezeigt.
Und der sollte in Durchlassrichtung ca. 0,5V sein. In Sperrrichtung gar
nix.
Marco