Begrüßung und Vorstellung




...Fragen und Antworten zu den "kleinen"70er-Jahre CBs: CB/SS50, CB100, CB125, CB200, CB250

Re: Begrüßung und Vorstellung

Beitragvon Peter Ulrich » Di 14. Mai 2019, 00:34

Hallo Dirk,

ja die 175er ist schön, der Preis wohl etwas zu hoch für Great Brexit, da wird es wohl demnächst auch billigere geben. Aber vor allem ist sie nicht rot! Macht nichts, die richtige wird schon noch kommen. Motorrad Fuchs in Osnabrück hat auch mal eine angeboten, die war rot, Bilder stehen noch auf seiner Website ist aber verkauft... Ich träume erstmal weiter, eigentlich ist mein Fuhrpark ja komplett, andererseits...

Gruß
Peter
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von Anzeige » Di 14. Mai 2019, 00:34

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Re: Begrüßung und Vorstellung

Beitragvon dirk550four » Mi 15. Mai 2019, 20:25

Hallo Leute,

gestern morgen war ich ja beim Zollamt, um den via ebay in Thailand bestellten Auspuff abzuholen. Zollbeamte sind ja nun mal nicht gerade als ausgesprochene Stimmungskanonen bekannt, aber in dem Fall kam der gute Mann lachend aus dem Lager wieder und meinte, in Thailand hätte jetzt einer eine lange Zunge vom Briefmarkenlecken:

Paket_1.jpeg


Die Verpackung verwahr ich mir !

Nun ja, ich durfte 22 Euro Zoll und Mehrwertsteuer nachbezahlen und meiner Wege gehen... abends ausgepackt, der erste Eindruck ist doch ganz gut, etwas schwerer als der Serienschalldämpfer (ich nehm das mal als gutes Zeichen), guter Chrom ohne viele Pickel, über die Passform kann ich noch nichts sagen weil die Kleine fast komplett auseinander ist, aber grundsätzlich bin ich ganz zufrieden. Kuckt mal hier:

SD_1.jpeg


SD_2.jpeg


Ich glaube, den alten SD hätte ich wohl auch mit kiloweise Autosol nicht mehr hingekriegt.

@ Peter: Die Seite von Motorrad Fuchs ist ja ein Fest für die Augen, gleich 4 x Münch und MV 750 S und und und! Ich werd mir direkt einen Lottoschein besorgen...

Viele Grüße Dirk
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Re: Begrüßung und Vorstellung / Dirks CB 100

Beitragvon dirk550four » So 17. Mai 2020, 15:04

Hallo Leute,

ich wollte nach einem Jahr mal diesen Thread wieder aufnehmen, zwischendurch ist ja einiges passiert. Hab ja zwischendurch noch ein Moped reingenommen (s. Corona-Thread), aber die Veranstaltung, für die das vorgesehen war, ist für dieses Jahr abgesagt worden, so hab ich mich dann zumächst wieder an die CB100 gemacht.

Der Motor ist ja praktisch komplett überholt und fertig abgedichtet. Alle Blechteile, wie Motorhalter, Kennzeichenhalter, die Fußrastentraverse, Ständer etc., sowie der Rahmen wurden entrostet, mit Hydrate 80 behandelt, gefüllert und seidenmatt schwarz lackiert. Ein paar verzinkte Teile wie die Halter für Zündschloß und Zündspule habe ich mit Zinklamellenspray behandelt. Der Tank wurde über 4 Tage mit Rostio gefüllt und mit dem Tauchsieder auf 60 Grad gehalten, abschließend mit der Schutzemulsion ausgeschwenkt und ist jetzt innen wieder OK. Die Lackierung von Tankaußenseite, Lampenhaltern und Scheinwerfergehäuse wartet noch auf mich. Gabel ist mit neuen Dichtungen wieder montiert und auch die hinteren Stoßdämpfer sehen jetzt wieder gut aus. Die Federn hab ich andersrum eingebaut, dann sieht man die Rostflecken nicht so...

So konnte ich mich dann endlich dem Großprojekt „Elektrik“ widmen. Nach den Tipps von Darius hatte ich ja eine 12V-Lima und eine passende neue Batterie eingebaut und die ursprüngliche Idee war ja, den Kabelbaum mit großen Querschnitten neu zu wickeln, weil der alte komplett mürbe war. Die Lenkerschalter hatte ich ja auch komplett zerlegt und revidiert, danach aber festgestellt, dass die 2,5 mm² Kabel sich darin nicht mehr unterbringen ließen, auch ein Wiedereinziehen in den Lenker erschien mit dem großen Querschnitt unmöglich. Was also tun?

So beschloß ich die große Lösung zu machen, hab mir die ganzen Kabel mit den korrekten Farben noch mal in 1 mm² Querschnitt besorgt. Mit diesen Drähten hab ich dann die Schalter gut wieder hingekriegt, werde aber damit nicht mehr den vollen Laststrom schalten, sondern alle Verbraucher auf Relaisansteuerung umstellen, so dass der Strom für Licht, Blinker, Hupe usw. gar nicht mehr über die Schalter fliessen muß. Hierfür besorgte ich mir Hella-Miniaturrelais, die sind nur etwa so groß wie ein Spielwürfel und schalten trotzdem bis zu 20 A. Hinzu kam noch ein Standard-Relais, um zumindest Teile der Anlage über das Zündschloß zu schalten, ohne dass dort auch der gesamte Strom drüber gehen muß. Ein elektronisches Blinkrelais rundet die Relaisgruppe ab.

Zusätzlich wollte ich, wo ich schon mal dabei bin, die Zündung überarbeiten. Da es für den Motor keine kontaktlose Zündung gibt, habe ich mir ein TSZ-K Modul von der Fa. Fessler besorgt. Damit fließt durch den hochohmigen Eingang nur noch ein Strom von wenigen mA über die Zündkontakte, die durch den wegfallenden Abreißfunken wesentlich länger halten sollen. Außerdem kann der Kondensator als Fehlerquelle entfallen. Die Zündspule wird also nur noch über den Ausgang des Zündmoduls versorgt. Das Modul habe ich mit Gummizwischenlage auf einer Alu-Grundplatte montiert, die Ihrerseits an der Rückseite vom Luftfiltergehäuse angeschraubt ist.

k_Modul.jpg


Statt der einen „fliegenden“ Sicherung habe ich noch ein Plätzchen für einen kleinen Sicherungskasten gefunden, der sich die Befestigung mit dem Kühlkörper des neuen Gleichrichters teilt. Somit stehen mir jetzt insgesamt 3 abgesicherte Stromkreise für 1.) Zündung, 2.) mit Zündschloß geschaltete Verbraucher und 3.) sonstige Verbraucher zur Verfügung. Somit ist die Funktion des Motors von den anderen Verbrauchern völlig unabhängig.

Um bei der Verdrahtung der Verbraucher nicht die Übersicht zu verlieren, installierte ich drei Sammelschienen mit großem Querschnitt, je eine für Stromkreis 2 und 3 (1 geht direkt ans Zündschloß) und eine für Masse. Die Schienen sitzen isoliert auf einem Alublech, das noch vor der Batterie Platz fand. Die Gruppe mit den ganzen Relais wird als Einschub in der Werkzeugdose ihren Platz finden, diese habe ich schon mit einem Schaumstoff zur Isolierung ausgepolstert. An der Anordnung der ganzen Teile hab ich ein paar Abende getüftelt und immer wieder Millimeter gesucht, aber jetzt passt das ganze noch unter die serienmäßigen Seitendeckel! Die Verdrahtung mache ich natürlich für guten Kontakt mit passenden gecrimpten Kabelhülsen.

k_Elektrik.jpg


Wie man sieht, ist die Verdrahtung noch nicht fertig, es kommen pro Tag so 4-5 Kabel dazu, aber es wird. Und so sieht das ganze Mopedfragment zur Zeit aus:

k_gesamt_15052020.jpg


Da ich daran denke, die ganze Schaltung, die vorwiegend bei mir im Kopf existiert, auch mal zu dokumentieren, möchte ich gerne einen Plan zeichnen. Kennt jemand von Euch eine Freeware-Software, mit der man Schaltpläne erstellen kann?

Ansonsten hab ich mich auch mit den Rädern beschäftigt, das Hinterrrad ist neu aufgebaut mit neuen Felgen, Speichen und Radlagern, das Vorderrad wartet noch darauf. Bilder folgen in den nächsten Tagen. Werde weiter berichten...

Viele Grüße Dirk
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Re: Begrüßung und Vorstellung

Beitragvon Analoger Fahrer » Di 26. Mai 2020, 21:59

Hallo Dirk,

die TSZ Anlage von Fessler ist ja mal interessant.
Hast Du schon erfahrungen damit? Für meinen T2 Bulli gibts nämlich keine qualitativ guten Kontakte mehr und das wäre eine preiswerte Alternative für teure komplett Systeme.
Natürlich ist die für meine 125iger auch ne Überlegung wert.
Liebe Grüße aus Nordhessen vom Klaus
Also wenn das die Lösung ist hätte ich gerne mein Problem zurück ;)
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Re: Begrüßung und Vorstellung

Beitragvon dirk550four » Mi 27. Mai 2020, 19:47

Hallo Klaus,

nein, Erfahrungen zur Funktion habe ich mit der TSZ-K noch nicht. Ich hatte einfach mal nach einer kontaktgesteuerten elektronischen Zündung im Internet gesucht, da gab es mehrere Anbieter, aber entweder sahen die Module etwas "windig" aus, oder die Anbieter haben gar nicht auf Mails geantwortet. Bei Hrn. Fessler kam prompt eine freundliche Antwort und das Modul wurde schnell geliefert und macht von der Verarbeitung her einen sehr guten Eindruck. Gibts sowohl für 6V als auch für 12 Volt, da ich die CB100 auf 12 V umbaue, passte das prima. Der Einbau war auch einfach und ich denke das müßte auch für nen Bulli passen.

Ich arbeite ja immer nur am Wochenende an der Honda und hab mir in Punkto Elektrik ja einiges vorgenommen, da wirds mit dem praktischen Versuch noch etwas dauern. Werde aber dann berichten.

Gruss Dirk
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Re: Begrüßung und Vorstellung

Beitragvon Analoger Fahrer » Do 28. Mai 2020, 00:25

Ich danke Dir.
Liebe Grüße aus Nordhessen vom Klaus
Also wenn das die Lösung ist hätte ich gerne mein Problem zurück ;)
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Re: Begrüßung und Vorstellung

Beitragvon dirk550four » Mo 9. Nov 2020, 20:57

Hallo Leute,

ich wollte mich auch mal wieder melden, ist viel passiert in letzter Zeit, aber zum Glück auch an der kleinen Honda! Nachdem ich viele Wochenenden lang die von mir ausgedachte Verkabelung verlegt, optimiert, und Fehler gesucht habe, funktioniert jetzt endlich alles. Besonders arglistig waren die Blinker. Ich hatte mir ein Universalblinkrelais geholt und eingebaut, aber beim Blinken leuchtete nur die Kontrollleuchte im Takt und sonst gar nichts. Daraufhin hab ich das Relais wieder rausgeworfen und mir ein Miniaturrelais von der Firma Kellermann besorgt, ist nur so groß wie ein Bonbon und verdaut einfach alles, Glühbirnen, LED´s etc. und passt noch locker mit in den Scheinwerfer, in dem es mit der Zeit ganz schön eng wurde:

Kabelsalat.jpg


Irgendwann war aber der (vermeintlich) letzte Kurzschluß beseitigt und der Scheinwerfer hat tatsächlich mit etwas gut Zureden die ganzen Kabel und auch den H4-Einsatz geschluckt. Und so sieht die Honda jetzt aus (ich kann ja zum Glück im Wohnzimmer schrauben):

Seitenansicht 07112020.jpg


Nicht wundern, die Sitzbank liegt nur lose auf, der Tank muß auch noch ein paar Zentimeter weiter nach vorne, die Griffe fehlen noch, aber man sieht schon wie es werden wird. Die Lackierung vom Tank sieht aus zwei Meter Entfernung ganz gut aus, aus der Nähe nicht so, aber es ist meine erste Tanklackierung und mit gefällt die Farbe. Ist übrigens kein Original Honda Farbton, sondern Standardfarbe von Dupli-Color aus dem Baumarkt, natürlich mit 2K-Klarlack drüber. Die Seitendeckel sind verchromt und aus Indonesien importiert, darunter sind Original Hondadeckel mit den Original-Werkzeugspuren. Ferner finden sich auch Chromhülsen an der Gabel und an den Stoßdämpfern, alles aus dem fernen Osten. Der Grund war mein Respekt vor dem Neulackieren der Lackteile, heute würde ich das anders sehen, aber das Ergebnis sieht doch auch so ganz elegant aus, oder?

Aber jetzt zunächst zur Frage von Klaus vom Mai diesen Jahres: Das Zündmodul von Fessler habe ich verbaut, Installation ist sehr einfach und gut beschrieben. Leider wollte die Zündung am Anfang gar nicht, eigentlich soll der Zündzeitpunkt am Modul durch eine LED angezeigt werden, aber da flackerte aber nur manchmal was und ein Funken kam auch nicht. ZZP habe ich mit Kolbenstopper und Gradscheibe eingestellt. Also alles nochmal durchgemessen, bis ich den Fehler gefunden hatte :idea: : Ich hatte es gut gemeint und die Zündungsgrundplatte mit neuen Schrauben und Unterlegscheiben befestigt, und eine dieser U-Scheiben bekam ganz leicht Kontakt mit der Feder vom Unterbrecher, mit so einem Kurzschluß kann ja nichts gehen. Also Scheibe raus, Feder nachgebogen, Zündung ein, LED am Modul tut jetzt was sie soll, und: Ein extrem kräftiger Zündfunken! Das war ein Fest! Der Strom muß sich jetzt nicht mehr durch den Unterbrecherkontakt quälen und kommt voll in der Spule an. Und der Verschleiß an den Kontakten wird auch minimiert, das wird sich zeigen. Also von daher kann ich das Modul nur wärmstens empfehlen, weil es auch den Kurzschluß klaglos ertragen hat.

Vorgestern hab ich die Kleine dann raus in die Garage gestellt, Öl aufgefüllt, einen Behälter mit etwas Sprit befestigt und erstmal ohne Zündung 50-mal gekickt, um das Öl etwas zu verteilen. Ein Spritzer Starthilfespray ins Kerzenloch, Kerze rein, einmal gekickt und der Motor war da! Champagner! :D Leider ist er erstmal hochgedreht, ich hab ihn gleich wieder ausgemacht, aber das lag an der zu langen Gaszugaußenhülle, der Schieber kam gar nicht ganz runter. Nachdem das korrigiert war, lief die Honda nach dem nächsten Kick sofort mit kräftigen Klang und stabilem Leerlauf vor sich hin. Die viele Arbeit hat sich endlich gelohnt!

Leider gibt es noch ein kleines Problem: Aus dem Überlauf der Schwimmerkammer läuft Sprit aus. Ich denke mal, daß das Schwimmernadelventil nicht dicht ist. Eigentlich habe ich alle Düsen, Schrauben und Dichtungen erneuert. Aber, die Älteren werden sich erinnern, der Schwimmer hatte ja anfangs leichte Poren, die ich vorsichtig zugelötet hatte. Ich nehme an, der ist jetzt entweder durch das Lot zu schwer geworden oder er ist immer noch nicht ganz dicht und wieder vollgelaufen. Dadurch fehlt der Auftrieb und das Ventil wird nicht richtig geschlossen. Hat hier eventuell noch jemand eine andere Idee, was das sein könnte? Ich denke jetzt daran, mir einen neuen Schwimmer zu besorgen, die sind noch lieferbar und auf die 25 Euro kommt es nach dem Projekt auch nicht mehr an.

Das war jetzt erstmal der Zwischenstand nach fast zwei Jahren, es wird in der nächsten Zeit sicher noch ein paar Feinheiten zu tun geben und dann gehts irgendwann mal zum TÜV. Das dauert aber noch bis zum Frühjahr, denn Streusalz soll sie nun nicht mehr sehen.

Viele Grüße von der Werkbank,

Dirk
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Re: Begrüßung und Vorstellung

Beitragvon gruzzel » Mo 9. Nov 2020, 23:00

Moin Dirk,

Glückwunsch - klasse Arbeit! Der Rest wird auch noch.

:D

Marco
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Nun bin ich auch dabei

Beitragvon Bolonka » So 15. Nov 2020, 11:25

Hallo in die nette Runde. Nun bin auch ich dabei und freue mich über den regen Austausch über unsere Schätze. Nach lein Unfall in gestümen Zeiten habe ich mir `74 eine blaue 100´er Honda neu gekauft und bin nach über 50 Jahren moppedfahren wieder zu einer 100´er Honda zurückgekehrt. Ich hab zwar noch ´ne Yamah DS7 und ´ne Yamaha SR, doch die kleine Honda kann ich huckepack auf dem Wohnmobil mitnehmen.
Die Honda hab ich im Frühjahr gekauft. Sieht super gut aus, alles poliert und neu (rot) lackiert. Billig war sie auch nicht, aber was soll´s , wir wollten mit dem WoMo los. Doch die ersten Probefahrten gaben Ernüchterung und einiges kam dann zu Vorschein. Gasgriff geht nur sehr schwer (hab grade gelesen, woran es liegen könnte) der Verschluss vom Lampengehäuse war durchgebrochen, Tacho ging nicht richtig, Tacho und Tachowelle ausgetauscht, Benzinhahn undicht, Dichtung ausgetauscht,
das Schlimmste ist, dass die Kerze falsch eingedreht wurde, beim Einstellen Zündung, Ventile Vergaser entdeckte ich, dass Dichtungen wohl unbekannt waren sondern alles mit Dichtschmiere eingesulcht war, im Auspuff klapperte immer was, nach Ausstausch hab ich gemerkt, dass wohl ein Teil innen abgebrochen ist und nicht mehr herauszubekommen ist. Also aufmachen, rausholen und wieder zuschweißen.
Nun hab ich ein Elektrikfehler. Nach kurzer Zeit ist die Batterie immer auf Tiefpunkt. Hab schon mal eine ausgetauscht und die Sicherung umgebaut. Doch auch das half nicht, Batterie wieder ganz leer. Nun nehme ich immer die Sicherung raus. Ich hab beim Andreas einen Kabelbaum bestellt und tausche den dann aus. Elektrik ist allerdings nicht so mein Ding. Vielleicht kann mir da jemand von Euch mit Rat und Tat zu Seite stehen.
Fahren tut sie sehr gut und meine Beste von Allen fühlt sich richtig wohl auf dem Mopped. Ich bin weiterhin begeistert vom Mopped und erinnere gerne an meine Anfänge mit der Honda.
Sind im Frühsommer, wo es noch ging in der Normandie etwas rumgefahren. Haben uns an die Seite gestellt und plötzlich hielt ein Wagen neben uns und ein Typ kam ganz aufgeregt und freudig gestikulierend auf uns zu. Ein Belgier, der auch eine 100´er hat und wir quatschten noch ein bisschen. Wie der Zufall so spielt, wenn man eine Honda hat.
Noch einen netten Gruß in die Runde und nutzt die Coronaauszeit......Norbert
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Re: Begrüßung und Vorstellung

Beitragvon dirk550four » So 15. Nov 2020, 16:02

Hallo Norbert,
erstmal herzlich willkommen hier bei den Fans der kleinen Hondas, wenn man irgendwann mal eine gefahren hat, kommt man immer wieder drauf zurück...

Zu Deinem Elektrikproblem:

Überlegung: Wenn sich die Batterie immer wieder kurzfristig entleert, muß es einen ungebetenen Verbraucher geben. Dieser muß meiner Meinung nach einen gewissen Widerstand haben, sonst würde der Strom stark ansteigen und die Sicherung wäre sofort durchgebrannt. Spontan fallen mir folgende Fehlerquellen ein:
1. Zündschloß: Wenn da drin ein Kurzschluß ist und der Unterbrecher zufällig geschlossen ist, steht vielleicht die Zündspule immer unter Spannung, bei geschätzten 5 Ohm Widerstand ergäbe das 1,2 Ampere, das würde die Batterie in ein paar Stunden leersaugen. Also probeweise mal das Zündschloß abklemmen.

2. Gleichrichter: Wenn da eine Diode kaputt ist, könnte sich die Batterie "rückwärts" entladen wenn ein Strom entgegen der Sperrrichtung fließt( ...stimmts, Marco ?). Probehalber also mal einen Pol am Ausgang abziehen und kucken ob der Fehler noch auftritt (ich denke aber, die Batterie würde beim Fahren dann auch nicht mehr geladen werden...).

3. Kurzschluß in den Lenkerschaltern. Hatte ich jetzt beim Neuaufbau, da stand ein einzelnes Drähtchen an der Blinkerschalterplatine ab mit Kontakt zum Schaltergehäuse, hat die Blinker lahmgelegt und einen Strom von 3 A verursacht, obwohl vermeintlich alle Verbraucher aus waren. Zum Prüfen würde ich ein Amperemeter in die Leitung von Batterie Plus einschleifen und dann müßtest Du den geringen Strom feststellen. Dann nacheinander alle Stecker im Scheinwerfer einzeln abziehen und wieder zusammenstecken. Bei einem müßte dann der Strom auf null fallen. Dann kann man da weiter suchen.

Soweit meine Überlegungen. Aus welcher Gegend kommst Du denn?

Gruß Dirk
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